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Smoothie am Strand

Raw Travelling – Rohkost in Marokko?

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Das Fernweh! Mein allerliebstes “Weh”, das sich bei mir gaaaanz oft meldet. Es lebt ganz dicht unter der Oberfläche und beim leisesten Anlass springt es mit ausgebreiteten Armen hervor und ruft “Taaddaaaaa! Da bin ich wieder, beachte mich!!!”. Weil ich große Lust habe, dieser Sehnsucht nachzugeben, und den Frieden zwischen uns beiden aufrecht zu halten, flüchteten wir vor der Dunkelheit des Winters im Februar/März nach Marokko. Oh ja, dieses tolle Land hat es mir angetan.

Meinen dritten Marokkobesuch, habe ich genutzt, um mit meinem Sohn zum ersten Mal einen anderen Kontinent zu besuchen. Und in eine wunderbar andersartige Welt einzutauchen. Für ihn war es das erste Mal im Flugzeug. Ein kleines bisschen aufgeregt war ich schon, weil es klar war, dass sich auf dieser Reise zeigen würde, ob Santiago ein Traveller ist, oder doch eher einer, der Zuhause zufrieden ist und den Ruf der Ferne nicht hört. Bisher waren wir zwar zusammen unterwegs gewesen, aber nie wirklich weit weg und nie so lange. Und in einer für ihn ganz neuen und fremden Kultur. Und dann war da ja noch der spannende Forschungauftrag in Sachen vegan und roh…

Rohkost in Marokko?

Erst als wir zurück waren, hörte ich von einem Freund, dass zeitgleich zu unserem Urlaub ein Rohkost-Rainbow-Gathering in Marokko stattfand. Das war allerdings die einzige Info, die ich im Zusammenhang mit Marokko zur Rohkost bekommen habe. Schon Veganer sind ziemliche Exoten in Marokko. Und obwohl die Gastronomie grundsätzlich auf europäische Mainstream-Ansprüche eingestellt ist, findet man Dinge wie Milchalternativen in Cafés äußerst selten. Das ist selbst in größeren Städten wirklich die Ausnahme. Nur in dem Fischer- und Surferdörfchen Tagazhout an der Atlantikküste fand ich ein (von Europäern betriebenes) Café, das veganes Essen anbietet und wo du auch einen Smoothie bekommst. Auch in den Läden, in denen man sich mit den alltäglichen Lebensmitteln eindeckt, sucht man so etwas vergeblich. Also Veganer und Rohköstler haben es nicht ganz einfach in Marokko. Aber das war keine Überraschung für uns.

Rohkost in Marokko

All Moroccan Breakfast 🙂

Vorbereitung: meine 3 Tips

Um ein Minimum an Rohkost täglich zur Verfügung zu haben, solltest du auf jeden Fall vorsorgen und dir eine Grundausstattung mit in den Koffer packen. Das ist die einfachste und praktischste Methode um gleich am ersten Tag als Rohkost-Selbstversorger gerüstet zu sein. In Marokko selbst ist es mühsam bis unmöglich innerhalb kurzer Zeit an alle erforderlichen Lebensmittel und Küchegeräte zu kommen, die du so brauchst.

Neben einer 1-2 Tagesration an Obst und Gemüse für den Anfang empfehle ich dir:

  • Brot mitnehmen
  • an Keimglas und Keimsaat denken (nein, nicht nur denken, auch einpacken)
  • Pürierstab (und je nachdem Mulltuch) einpacken
  • wenn du (roh)vegane Milch magst: Getreide oder Nüsse

“Milch”

Wenn du genau wie ich ein Hafer(milch)fan bist, dann pack dir etwas Hafer mit in deinen Koffer. Du kannst den Hafer entweder zur Herstellung von roher Hafermilch verwenden (mit dem mitgebrachten Pürierstab und dem Tuch zum abseihen), oder den über Nacht eingeweichten (pürierten) Hafer als Grundlage für ein Müsli oder Brei nehmen. Alternativ kannst du statt ganzen Haferkörnern auch Haferflocken nehmen. Wenn du vollwertig essen möchtest, solltest du aber immer den ganzen, unverarbeiteten Körnern den Vorzug geben. Beim Einweichen solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass du das Einweichwasser vor dem Verzehr der Körner wegschüttest, und das Getreide gut abspülst. Wenn du Hafermilch daraus machst, selbstverständlich auch! Warum? Stichwort Phytinsäure. Mehr Infos dazu findest du in diesem Artikel. Das Einweichgebot gilt genauso für andere Getreide und auch für Nüsse. Hafer habe ich genommen, weil es einen sehr geringen Glutenanteil hat und schmeckt mir selbst am besten schmeckt.

Die etwas teurere Variante ist es, sich Nussmilch zu machen. Nüsse findest du in Marokko vor Ort, allerdings häufig geröstet und gesalzen. Wenn du also auf Nummer sicher gehen möchtest, dann nimm dir einige Nüsse, z.B. Mandeln von Zuhause mit, damit du die erste Zeit besser überbrücken kannst, bis du vor Ort eine geeignete “Nussquelle” gefunden hast. Solltest du in einer Stadt unterkommen, sollte das keine Schwierigkeit sein. Wir verbrachten den Großteil unserer Reise allerdings in einem kleinen Dorf, wo die wenigen Lädchen leider nicht so gut bestückt waren.

$€ und Bio???

Lebensmittel sind wie zu erwarten, in Marokko wesentlich günstiger als in Deutschland. Dafür gibt es dort keine Bio(laden)kultur wie bei uns. Die Herkunft von Obst und Gemüse ist meistens nicht erkennbar, aber ähnlich wie in deutschen Supermärkten kommt Obst und Gemüse oft aus Spanien und je nach Jahreszeit natürlich auch aus Marokko. Das trifft auch auf Trockenwaren zu. Und wenn es auf einem kleinen Markt nur einen Händler gibt, der das anbietest, was du willst, dann macht es wenig Sinn auf nachweislicher Bioqualität zu bestehen. Die einzige ausgewiesene Bioware, die ich gesehen habe, war natives Arganöl, das ich auf einem Wochenmarkt erstanden habe.

Genaue Preise findest du bei frischen Lebensmitteln oft nicht ausgezeichnet. Ein Einkauf für drei Tage (für 2 große und eine kleine Person), bei dem ich Kartoffeln, Fenchel, Orangen, Zucchini, Gurken, Tomaten, Petersilie, Bananen, Äpfel, Petersilie und Minze gekauft habe, hat umgerechnet etwa 9€ gekostet. Der Preis für 1 Bund Minze oder Petersilie liegt in den weniger touristischen Gebieten bei 1 Dirham was umgerechnet etwa 10 Cent sind. Nüsse sind teilweise genau so teuer wie ich es aus Deutschland kenne. Auf das berühmte Arganöl gehe ich weiter unten nochmal genauer ein.

Souk statt Supermarkt

Sympathisch und zugleich ungewohnt, so empfand ich das Einkaufen in Marokko. Die täglichen Dinge werden in winzig kleinen und bis oben vollgestopften Lädchen verkauft, von Nudeln bis Waschmittel, und Gummibärchen bis Shampoo reicht das Repertoire dieser Minimärkte. Supermärkte gehören in Marokko nicht zum Straßenbild. Das wirklich aufregende und faszinierende aber ist der Einkauf in einem richtigen Lebensmittel-Souk. Souk bedeutet soviel wie “Markt” und wird in anderen orientalischen Ländern “Basar” genannt. Besonders in den Altstädten orientalischer Städte besteht ein Souk meistens aus einem bunten und belebten (und unübersichtlichen) Gewirr aus Straßen und Gässchen, in denen sich ein Laden an den anderen reiht. Es gibt dabei immer eine Aufteilung der Gewerbe, also in einem Teil des Souk bekommst du Kleider, in einem anderen Teil gibt es Lebensmittel und in einem dritten warten die Schuster auf Kunden etc..

Dort, wo viele Touristen sind ist die offensive “Verkaufspolitik” der Händler auch viel stärker. Mit ihrem ganzen Charme und allerlei Tricks versuchen sie, dich in den Laden zu holen und ihre Waren anzupreisen. Im Gemüse-Souk ist das Treiben viel entspannter, weil Touristen eher nicht dort kaufen. Unsere Erfahrung dort war ohne Ausnahme sehr entspannt und die Marokkaner sind sehr aufmerksame und höfliche Menschen. Probieren vor dem Kaufen geht immer! Nur, dass zwischen dem fliegenden Minzhändler und der Kräuterapotheke auf der Bürgersteigkante Rochen und Thunfische zerteilt werden, damit muss man sich als deutsch geprägter Reisender erst akklimatisieren 🙂 Aber auch das hat etwas viel direkteres und “natürlicheres” als wir das aus unserem Zuhause kennen. Mein Sohn war jedenfalls grenzenlos fasziniert von diesen vielen Bildern und Gerüchen im Souk. Must-see!

Rohkost in Marokko - Souk

Souk in Agadir

Ein Highlight war der Zuckerrohrsaft, der frisch gepresst im Souk verkauft wurde. Auch roh und vegan 🙂

Zuckerrohrsaft

Meine Top 6 Lebensmittel in Marokko

Arganöl

Was wir in Deutschland selten erfahren, und auch in Bioläden hier nicht unbedingt zum Grundwissen gehört ist, dass es grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Arganöl gibt. Das sogenannte “kosmetische”, das aus den rohen Nüssen gewonnen wird, und das in der marokkanischen Küche verwendete Arganöl, das aus den gerösteten Argannüssen hergestellt wird. Weil das Rösten und die anschließende Verarbeitung ergiebiger ist, kostet dieses Öl auch weniger. In Marokko wird das native (meiner Meinung nach höherwertige) Arganöl nicht gegessen. Das müssen wir aber nicht genauso handhaben.

Argannüsse

ArganmühleIn den Städten wird fast überall in Marokko Arganöl angeboten, allerdings zu weit höheren Preisen als in den meisten Produktionskooperativen oder auf Märkten, die eher von einheimischen besucht werden. Auf einem Wochenmarkt an der Atlantikküste (wo ich wirklich die einzige Ausländerin war), habe ich 60Dirham (umgerechnet etwa 6€) für 250 ml natives Arganöl mit Biozertifikat bezahlt. In den Städten lag der Preis im Schnitt bei 200Dirham! In Deutschland kosten 100ml natives Arganöl um die 9€.

Bananen

Marokkanische Bananen in Marokko am Strand essen! Was kann lässiger sein? Je nach Jahreszeit gibt es Bananen in Hülle und Fülle, die im Freiland wachsen, reif geerntet werden und deswegen auch aromatischer und viel leckerer sind als bei uns.

Bananaaaaa

Bananaaaaa!!!

Orangen

Wenn du schon einmal de Erfahrung gemacht hast, reife, frische Orangen zu essen, dann kennst du den Abtörneffekt, den die “deutschen” Supermarktorangen haben können. Als Orangenfan bist du in Marokko im Paradies. An jeder Ecke bekommst du frisch gepressten Orangensaft (à 4DH = 40Cent pro Glas) und frische marokkanische Orangen.

Datteln

Irrerweise haben wir sogar Datteln aus den Emiraten in einem Laden gesehen – wo doch echt jede Menge Datteln in Marokko selbst angebaut werden. Achte also beim Dattelkauf darauf, wo die süßen Bömbchen herkommen. Und die Vielfalt der verschiedenen Sorten so richtig auskosten!

Oliven

Auch als Olivenfan bist du hier im Paradies! Oliven gehören zur marokkanischen Küche unbedingt dazu. Um zu erfahren, ob die Oliven pasteurisiert (erhitzt), fermentiert oder anders verarbeitet wurden, musst du beim Händler nachfragen. Es kann dir leicht passieren, dass du keine befriedigende Antwort bekommst, weil das Bewusstsein über eine schonende Verarbeitung (oder sogar nach Rohkoststandards) nicht so weit verbreitet ist und die Händler deswegen auch nicht auf solche Fragen vorbereitet sind.

Oliven im Souk

Nüsse

Alle Arten von Nüssen (bis auf Paranüsse, die habe ich vergebens gesucht) sind in Hülle und Fülle vorhanden. Auf den Souks bekommst du im offenen Verkauf fast alles, was du willst. Die Preise allerdings sind ähnlich hoch wie in Deutschland.

Nüsse im Souk

Wir sind überglücklich und rundum verwöhnt aus Marokko zurück gekommen. Wie erwartet, war Marokko kein Paradies für Veganer und Rohköstler – trotzdem ist es hier mit etwas Planung möglich, sich vegan zu ernähren ohne dass die Entspannung zu kurz kommt. Wenn du meine Tips befolgst, wirst du es etwas leichter haben als ich (ich hatte nämlich keinen Pürierstab dabei) und hoffentlich genau so gute oder bessere Erfahrungen in diesem verzauberten Land sammeln. Ich freue mich über deine Anmerkungen und Fragen zu diesem Post und bin gespannt von Erfahrungen zu lesen, die du vielleicht schon bei einer Marokkoreise gesammelt hast.

Alles Liebe,

Ana

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Brot aufbewahren

BROHT – mein Rohkostbrot

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Brot-Not

Es ist morgens 8 Uhr, mein Magen knurrt und ich habe nicht viel Zeit, bevor ich aus dem Haus muss. Sobald ich in unserer WG-Küche stehe realisiere ich: es gibt nichts rohkosttaugliches zum Frühstücken…..nur das übliche Dinkelvollkornbrot lächelt stumm von der Brotschneidemaschine rüber. Jetzt ist es zu spät und die Zeit zu knapp, etwas rundum rohes vorzubereiten. Also schneide ich mir dann doch schnell eine Scheibe Dinkelbrot ab und esse sie – mit einem miesen Gefühl. Aber das ist mir dann doch lieber als konsequent, und hungrig zu bleiben. So oder so ähnlich ist es mir schon richtig oft gegangen. Ich bin -trotz guter Vorsätze- das Opfer meiner eigenen nicht vorhandenen Planung geworden.

Seit ich dahinter gekommen bin, wie man “normales” Brot durch rohes, getreidefreies ersetzen kann, fällt es mir viel leichter, dranzubleiben. Hier verrate ich dir, was ich über Rohkostbrot gelernt habe, und wie du es in deinen Alltag integrieren kannst.

Resteverwertung?

Um ehrlich zu sein, gibt es für mich nicht DAS Brotrezept. Es ist eher wie eine variable Kombination aus Zutaten, die sich gut für ein Dörrbrot eignen. Du kannst das Brot ohne Gemüseanteil machen. Geht prima. Wenn du -so wie ich- gerne mal Gemüsesaft machst, dann kannst du den Trester (das, was der Entsafter hinten rausschmeisst) mit im Brot verarbeiten. Anstatt das gute Zeug in den Biomüll zu werfen. Das ist nachhaltig 🙂

Gewürze und Kräuter kannst du nach Belieben dazugeben, je nachdem ob du ein würziges oder lieber ein neutraleres Brot haben willst, das sich auch für süße Aufstriche eignet. Aber auch das ist relativ – probiere doch mal aus, wie dir ein fruchtiger Aufstrich auf einem herzhaften Brot schmeckt!

1 – 2 – 3

Alle Kombinationsmöglichkeiten hier aufzuschreiben übersteigt meine Phantasie und den Rahmen dieses Beitrages. Als Faustregel für ein Brot, kannst du dir diese 3 Komponenten in Erinnerung rufen, die ein Brotteig braucht, um ein leckeres Brot zu werden:

  1. Kleber: Gequollene Leinsaat, die püriert wird ersetzt den Klebereffekt, den das Gluten in Getreidewaren hat
  2. Füller: Nüsse wie z.B. Mandeln oder Haselnüsse und (am besten gekeimte) Pseudogetreide machen den Teig lockerer und ersetzen das übliche Getreidemehl
  3. Geschmack: Hier kommen Gewürze, Kräuter, Salz, Pfeffer, Gemüseraspel, Trockentomaten und Safttrester ins Spiel. Du kannst nach Lust und Laune kombinieren, was dir schmeckt und was deine Küche so hergibt.

 

Rohes Brot

Zutaten für 3 1/2 Bleche:

  • 280g Buchweizen
  • 100g Sesam
  • 100g Goldleinsaat
  • 680g Trester vom Entsaften
  • 2 TL Himalayasalz
  • 2 EL Olivenöl
  • Oregano
  • Thymian
  • Tajinegewürz (marokkanische Gewürzmischung)

Die Leinsamen füllst du mit einer Tasse (250ml) Wasser auf und lässt sie mindestens 20min quellen. Dann pürierst du diese Masse so lange, bis die meisten Samen aufgebrochen sind und du eine klebrige Teigmasse in der Schüssel hast.

Wenn du einen Hochleistungsmixer hast, kannst du die Zutaten auch auf einmal zusammenschütten. Hast du nur einen Pürierstab zur Verfügung, mixe die Zutaten in kleinen Portionen nach und nach. Sesam und Buchweizen solltest du optimalerweise am Vorabend schon in Wasser einweichen. Nicht um es weicher zu machen, sondern um so viel Phytinsäure wie möglich daraus zu entfernen. Mehr dazu kannst du in diesem Artikel hier nachlesen. Alternativ kannst du auch gekeimten Buchweizen verwenden (24-48 Std. gekeimt).

Ein weiteres, ganz einfaches und schnelles Brotrezept findet du hier: das (österliche) Frühstücksbrot von Nordischroh. Wie du auf den Bildern siehst, kannst du auch etwas dickere Scheiben herstellen.

“Backen”

Natürlich geht es hier um’s Dörren oder anders gesagt: Trocknen. Oder Backen bei sehr niedrigen Temperaturen 🙂 Wenn du kein geeignetes Dörrgerät hast oder keine Paraflexbögen, dann kannst du auch einfach Frischhaltefolie auf einem Backblech auslegen und die Teigmasse mit einem Teigschaber darauf verteilen. Mit Backpapier habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Die Feuchtigkeit aus dem Teig hat das Backpapier so weit aufgeweicht, dass ich es am nächsten Tag nur noch in Fetzen von der Unterseite meines schönen Brotes abziehen konnte. Nicht schön.

Zum Dörren kannst du auch deinen Backofen verwenden – falls du kein Dörrgerät hast. Ich habe das Rohkostbrot aus diesem Rezept 12 Stunden (über Nacht) bei 50°C und minimal geöffneter Klappe gedörrt. Dazu habe ich den Backofen auf die niedrigste Stufe gestellt und einen Kochlöffel in die Klappe geklemmt. Am nächsten Morgen dann gewendet, die Folie abgezogen und etwas 1 Stunde auf einem Rost weitergdörrt, damit auch die Unterseite die Feuchtigkeit abgeben konnte.

Broht

Aufbewahren

Verpacken kannst du das Brot, sobald es abgekühlt ist. Nimm einfach ein luftdicht verschließbares Gefäß, das von der Größe her passt, und steck die Brotstücke rein. Deckel zu. Fertig. Ich mag Plastikgefäße nicht so gerne, deshalb bin ich auf Schraubgläser gekommen. Wie z.B. das Gurkenglas, in dem ich im Moment mein Brot lagere. Je nachdem wie trocken das Brot ist, hält es sich länger oder kürzer: ganz trockenes Brot hält sich praktisch ewig, weil sich ohne Wasser kein Schimmel bilden kann. Ich mag es, wenn das Brot noch ein bisschen flexibel und biegbar ist. So dass es beim Reinbeissen nicht direkt zerkrümelt wie Knäckebrot. In diesem Zustand hält das Brot Minimum eine Woche. Ein Rest Brot, den ich im Schraubglas gelagert und vergessen hatte, war nach meiner Rückkehr aus dem letzten Urlaub leider geschimmelt. Da waren aber auch gut 3 Wochen vergangen.

Es wird dir viel leichter fallen, weniger oder gar kein Getreidebrot mehr zu essen, wenn du dafür sorgst, dass du immer einen Vorrat an Rohkostbrot da hast. Und anfangs mag es so klingen, als wäre das ein große Sache mit dem Vor- und Zubereiten – sobald du es ein paar Mal gemacht hast, wird es zur Normalität und du denkst nicht mehr darüber nach 🙂 Ich mache etwa alle 2 Wochen Rohkostbrot und esse fast täglich etwas davon. So süchtig nach Brot, wie ich es vom normalen Bäckerbrot einmal war, bin ich jetzt nicht mehr!

Wenn dir dieser Artikel weitergeholfen hat – oder Fragen offen gelassen hat: Lass’ es mich wissen. Ich freue mich über Kommentare oder deinen Erfahrungsbericht!

Go wild! Go green!

Ana

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Dattelpaste

Rohe Dattelpaste – Anleitung und Variationen

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Nanu?

In einigen Rezepten hab’ ich wohl vor lauter Begeisterung vergessen, auf eine wichtige und richtig oft verwendete Grundzutat in vielen Rezepten einzugehen: die Dattelpaste. Besonders bei den Nachspeisen, Kuchen und Torten ist Dattelpaste DIE Zutat. Sie bringt eine geschmackvolle Süße ins Essen und ist auch für die Konsistenz ein wichtiger Baustein. Beispielsweise für Kuchen- oder Tortenboden, der ja im Grunde nur aus gemahlenen Nüssen besteht, die von der süß-klebrigen Paste zusammengehalten werden. Zu meinem Grundrezept Kuchen- und Tortenboden geht’s hier lang.

Zubereitung

Du brauchst im Grunde nur zwei Zutaten:

  • Datteln
  • Wasser

Am schnellsten ist die Zubereitung in einem Blender, mit einem Pürierstab geht es fast genauso gut. Dann ist es auf jeden Fall am besten, die Datteln über Nacht in Wasser einzuweichen. Bei sehr weichen Datteln ist dieser Schritt nicht notwendig. Beim Pürieren kann dennoch ein Schlückchen Wasser nötig sein, damit die Masse die richtige Konsistenz bekommt. Wenn du mit  Löffel oder Gabel etwas davon aufnimmst, dann sollte nichts von der Masse runtertropfen.

Flavoured Dattelpaste

Ich mag gerne Zimt oder Vanille in der Dattelpaste. Die Gewürze gebe ich einfach beim Pürieren dazu und mixe die fröhlich mit durch. Ganz easy. Meistens mache ich etwas mehr Dattelpaste als ich für ein Rezept brauche, und hebe den Rest im Kühlschrank auf. Wegen der hohen Süße hält sich die Paste im Kühlschrank mindestens einige Tage. Bei mir ist noch nie so lange was davon über gewesen, dass es schlecht geworden wäre 🙂 Im Kühlschrank wird die Dattelpaste etwas fester (wenn du noch Kokosöl dazu gegeben hast, erst recht!), und dann ist es wirklich aufwendiger, noch Gewürze reinzumischen. Du kannst alle Gewürze mit verarbeiten, die du außerdem noch in Süßem magst: Anis, abgeriebene Orangenschalen, oder was immer dir so in die Hände fällt 😉

Falls du in deiner Ernährung nicht so strikt auf das Vermeiden von Salz eingestellt bist, dann kannst du den Geschmack der Dattelpaste mit einer kleinen Prise Himalayasalz intensivieren. Das sollte dann optimalerweise als Sole (konzentrierte Salzlösung) dazu gegeben werden, damit es sich ganz sicher gut verteilt. Falls du Salzkristalle mitreingibst, lösen sie sich möglicherweise nicht vollständig auf beim Pürieren, denn das geht auch mit Pürierstab relativ schnell. Wenn du also keine Sole zur Verfügung hast, zerkleinere das Salz so fein wie möglich in einem Mörser vor dem Beimischen.

Noch etwas vielfältiger wird der Geschmack der Paste, wenn du einen Spritzer frischen Zitronensaft dazugibst. Das ist es eine super einfache Möglichkeit, den Geschmack durch die Säure etwas vielfältiger zu machen.

Allrounder

Dattelpaste kommt in fast allen süßen Rezepten irgendwo vor, weil die guten Datteln in der rohen Küche ein ganz wichtiger Lieferant für Süße sind. Für einen Kuchen- oder Tortenboden kannst du Dattelpaste nehmen. Aber auch z.B. in einer guten Tomatensoße gehört etwas Süße mit rein, um einen runden Geschmack hinzubekommen. Ein Beispiel findest du z.B. hier bei Mama’s Roher Lasagne.

Warnung

Aber Vorsicht! Einen klitzekleinen Rest Dattelpaste DARFST DU AUF KEINEN FALL AUFHEBEN! Er fühlt sich sonst einsam und verlassen, so durchgeschüttelt und gehäckselt, und womöglich noch im Kühlschrank kaltgestellt. Hab mit solchen Restklecksen bitte Erbarmen und iss’ sie gleich an Ort und Stelle pur :). Oder teil’ sie mit deinem Sprössling oder Partner als Vorgeschmack auf das Tiramisú, das du gezaubert hast.

Viel Spaß beim selbst Ausprobieren!

Go wild! Go green!!!

Ana

 

 

 

 

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Küchengeräte – effizient das passende finden

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Warum ich keine Produkttests und -vergleiche mache

Dieser Blog entstand aus dem Wunsch heraus, meinen Weg zur und mit der Rohkost mit dir zu teilen. Und meine Erfahrungen, gute und schlechte, weiterzugeben.
Du kennst mit großer Sicherheit selbst Blogs, wo man den wirklich nützlichen Inhalt zwischen gesponserten Artikeln und total offensichtlichen Werbesprüchen suchen muss. Das ist nicht sehr angenehm, und das möchte ich dir auf meiner Seite auf jeden Fall ersparen. 

Ganz besonders überbevölkert ist das Netz mit Tests von Küchengeräten. Es gibt eine Menge gut recherchierte und gut gemachte Infoseiten im Netz – da möchte ich mich garnicht einreihen. Ich habe auf etwas anderes Lust: nämlich dir zu zeigen, wie ich -mittlerweile- zielstrebig und schnell durch das Überangebot im Dschungel der Onlineshops zu meinem Wunschgerät durchschlage 😉

Das passende Gerät finden – wie geht’s am schnellsten?Küchengerät Slow Juicer

Genau wie du suche ich im Netz nach den Bewertungen, Testberichten und Angeboten von Produkten, für die ich mich interessieren. “Nur” auf Empfehlungen von Bekannten, Freunden, Blogs oder Webseiten die ich mag etwas zu kaufen, ist nichts für mich. Oft sind die Anschaffungen für die Rohkost-Küche ja eher kostspielig. Deshalb investiere ich lieber im Vorfeld etwas mehr Zeit, als hinterher mit einem teuren Gerät da zu sitzen, das meinen Bedürfnissen nicht entspricht.

Um dir einen ersten Überblick zu verschaffen, schaue nach Marken- oder Gerätenamen, die dir geläufig sind. Über die Internetsuche und Vergleiche stößt du automatisch auf andere in Frage kommende Geräte. Worauf es ankommt, oder besser: worauf es für dich ankommt, kannst du am einfachsten herausfinden, indem du dir Vergleichsvideos anschaust.

Abkürzung zum Küchengerät

Sobald du dein Budget festgelegt hast, und ungefähr weißt, wo die Reise hingehen soll: schau dir deine vorausgewählten Geräte in Testvideos an. Dabei klären sich die allermeisten Fragen, von denen du vielleicht nicht einmal wusstest, dass du sie hast. Stimmt, kann man die Klinge eigentlich abmachen? Kann man die Teile schnell zusammenbauen? Eignet sich der Behälter überhaupt für kleine Mengen? usw.

Mein bester Tip für dich ist das Nutzen von gut recherchierten Vergleichsseiten. Vielleicht ist es ja auch nur ein Spleen von mir, gesponserte Artikel auf “normalen” Blogs nicht so gerne zu mögen. Im Prinzip spricht ja nichts dagegen, ich fühle mich allerdings wohler auf Seiten, die sich rundum dem Verkaufen widmen, ganz offen. In der Regel findest du auch hier eine größere Auswahl an Produkten. Bekommst also einen besseren Überblick über den Markt, als wenn du einen Vergleich zwischen zwei (!) Produkten präsentiert zu bekommen. Eine Shopseite, die wertvolle Infos (und Videos) liefert und beim Finden der passenden Küchengeräte hilft ist Grüne Perlen. Ich habe gute Erfahrungen mit diesem Shop gemacht (erwischt, jetzt mach’ ich selber Werbung!), deswegen verlinke ich ihn auch auf meiner Seite.

Schnäppchenjäger

Wenn du nun also weißt, was du willst, Küchengerät Dörrgerätdann ist die Freude doppelt groß, wenn du auch noch ein Schnäppchen machen kannst. Entweder du hast Glück und erwischst grade “zufällig” ein günstiges Zeitfenster um einen Mixer oder Entsafter im Angebot zu kaufen. Oder du nutzt Rabattaktionen, die es öfters auf Blogs oder anderen Seiten gibt. Z.B. verschicken verschiedene Blogs Rabbatcodes an ihre Abonnenten oder du bekommst Rabattcodes für Abos oder Teilnahme an Umfragen. Oft bekommst du kostenfreien Versand (was ja im Endeffekt bei gleichem Kaufpreis auch ein Preisnachlass ist) oder Rabatt für Vorauskasse.

Wenn du dir absolut sicher bei der Wahl eines Gerätes bist, weil du z.B. bereits mit dem Gerät gearbeitet hast, dann lohnt es sich immer, nach gebrauchten Geräten zu schauen. Meine erste Wahl sind hier eBay.kleinanzeigen und die Auktionsplattform von eBay. Der Gebrauchtkauf hat den Nachteil, dass üblicherweise keine Garantie gewährt wird und eine Rückgabe nicht möglich ist.

Fazit

Also, hier nochmal mein Vorgehen im Überblick, wenn ich ein Gerät kaufe:

  • Budget festlegen
  • Empfehlungen von Freunden, Bekannten und aus dem Netz checken
  • Testberichte und Testvideos anschauen
  • Angebote finden

Ich wünsche dir für alle deine Käufe – nicht nur für die Küchengeräte – ein gückliches Händchen und gutes Timing 😉

Go wild, go green!

Ana

 

 

PS: Meine Lieblingsseite zum Vergleichen
Saftpressen
…….und Abonnenten meines Newsletters bekommen 1,5% Rabatt auf Einkäufe im Grüne Perlen Shop.

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Inspiration

Was mich inspiriert

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Inspiration

IN-SPIRATION…

Ein-atmen…Was ich ein-geatmet, in mich aufgenommen habe – was mich beseelt, motiviert, und weiterbringt möchte ich hier mit dir teilen. Es gibt eine Vielzahl Webseiten, Büchern, Gesprächen, Blogs, Erlebnissen und Persönlichkeiten, die mich auf meinem Weg beeinflusst haben und beeinflussen. Die wichtigsten Inspirationsquellen, die ich auf dem Weg zu diesem Blog und hinein in die Rohkost und ein bewussteres Leben„angezapft“ habe (uns es noch tue), möchte ich hier nach und vorstellen. Vielleicht ist das ein oder andere dabei, das auch für dich passt, und dir auf deinem Weg weiterhilft.

Wenn du eine Inspirationsquelle hast, die du mit mir teilen möchtest, freue ich mich über einen Tip von dir 🙂

Viel Freude beim Stöbern!

Buecher       im Netz

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Ist das wirklich wahr?

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???

Wieso nur auf maximal 42 Grad Celsius erhitzen? Warum ist es wichtig, Kerne, Nüsse und Saaten einzuweichen? Was genau macht Phytin im Körper? Wie wirkt Chlorophyll auf uns? Und sind Soja und Palmöl Lebensmittel, die wir meiden sollten? etc. etc.

Fragen über Fragen

99% der Artikel, die ich im Netz fand über diese Details der Rohkosternährung fand, beantworten meine Fragen nur sehr oberflächlich (im Sinne von Quellenangaben und genauen Erklärung der Stoffwechselprozesse). Leider wird Halbwissen sehr häufig weiterverbreitet durch abschreiben und unhinterfragt weitererzählen. Das möchte ich anders machen!

Um diese Lücke zu schließen, habe ich begonnen, wissenschaftliche Veröffentlichungen zu durchforsten um wissenschaftlich fundierte Auskünfte für dich und mich zusammenzutragen. Einen Artikel zu schreiben, mitsamt Fotos machen und bearbeiten braucht schon seine Zeit. Aber eine wissenschaftliche Recherche ist zeitlich noch wesentlich aufwendiger. Einige spannende, die richtig in die Tiefe gehen sind gerade in Arbeit.

 

Wenn dich noch eine andere Detailfrage wurmt, zu der du noch keine befriediegende Antwort gefunden hast: schreib’ mir deine Frage und ich forsche nach und schreibe eine wissenschaftlich fundierte Antwort oder einen ganzen Artikel dazu.

 

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Jahreswechsel: 5 Wintergemüse, die du jetzt ernten kannst

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Nachdem ich dir 13 wildwachsende Pflanzen gezeigt habe die auch jetzt im Winter ernten kannst, geht es heute um Kulturpflanzen aus dem Garten. Wintergemüse lässt wie selbstverständlich an Wurzelgemüse wie Möhren und Rote Bete denken. Richtig! Diese beiden sind aus dem Winterküche nicht wegzudenken. Heute schauen wir noch weitere 3 essbare Pflanzen an, die du jetzt im Winter ernten kannst: Feldsalat, Portulak und Petersilie.

Blatt statt Frucht: Wintergemüse

Die Zeit der reifen Früchte und Knollen ist noch weit entfernt. Die Pflanzen, die trotz des Winters ihr Wachstum nicht eingestellt haben, oder wie die Bäume sogar ohne Blätter durch die Winterruhe gehen, haben nach wie vor grüne Blätter und wachsen auch. Zwar langsamer als im Rest des Jahres, aber sie lassen sich nicht kleinkriegen. Auch ohne Früchte: Es steckt jede Menge Leben und auch für uns wichtige Nährstoffe in den Grünteilen der Pflanzen. Nämlich in ihren Blättern. Das Blattgrün Chlorophyll ist eine unverzichtbare Quelle für Widerstandskraft und besonders Sauerstoff für unsere Zellen. Und Blattgrün hilft dem Körper, den pH-Wert auszugleichen. Beim Kochen würde ein Großteil des Chlorophylls zerfallen und dann dem Körper nicht mehr zur Verfügung stehen. Das nur nebenbei.

Feldsalat

Ein echter Klassiker im Bauerngarten. Der Feldsalat gehört zu den Geißblattgewächsen (Caprifoliaceae). Zu den Zeiten, als es noch nicht so verbreitet war wie heute, sich ein Gewächshaus in den Gemüsegarten zu stellen, war der robuste Feldsalat die einzige Möglichkeit, im Winter Frisches zu ernten. Um im Winter Feldsalat ernten zu können, sollte er im September im Freien gesät werden. Nach etwa 2 Wochen keimt die Saat, und noch vor dem Winter kann das erste Mal geerntet werden. Für diese super-robuste Pflanze bedarf es keinerlei Abdeckung – sie ist komplett winterhart. Selbst unter einer geschlossenen Schneedecke geht es dem Feldsalat gut, und -sofern man drankommt- kann man ihn auch dann noch ernten.

Feldsalat

Tellerkraut (auch: Winterportulak)

Einmal ausgesät, kommt der Winterportulak immer wieder und breitet sich ohne dein Zutun schön flächig im Gewächshaus aus. Die Pflanze gehört zu den Nelkenartigen (Caryophyllales) und ist nicht direkt mit dem Portulak oder Sommerportulak verwandt. Im Winter werden keine Blüten produziert, dafür aber umso schönere, spitz zulaufende Blätter, die einen milden Geschmack haben.  Die Blätter und Blattstiele können wie Salat verwendet werden und eignen sich als Hauptzutat für einen grünen Salatteller. Das Tellerkraut versorgt uns mit Vitamin C, Calcium, Magnesium und Eisen.

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Petersilie

Ja okay, ich gebe es zu: Petersilie ist eigentlich kein Gemüse. Aber ein großes Geschenk, wenn man ihn immer frisch zur Verfügung hat. Wie auch in deinem wintergrünen Smoothie, kannst du in fast allen herzhaften Rohspeisen die Petersilie unterbringen. Die Petersilien gehören zu den Doldengewächsen (Apiaceae) und enthalten neben den ätherischen Ölen, die ihr starkes Aroma ausmachen, nennenswerte Mengen Vitamin C, Vitamin A und Eisen.

Petersilie und Tellerkraut im Gewächshaus

Rote Bete

Wenn du in deinem Garten keine Probleme mit Wühlmäusen hast, kannst du die roten Knollen auch ruhig in den Winter hinein in der Erde lassen und nach Bedarf frisch ernten. Für Salate, Smoothies und Säfte ist die Rote Bete prima geeignet – und sie bringt immer einen kräftigen Schuß Farbe mit. Sie enthalten mäßig Eisen, Magnesium, Kalzium und Vitamin B6 und sind kalorienarm. Bei gekauften Beten sollte unbedingt auf Produkte aus Bioanbau zurückgegriffen werden, weil Rote Bete besinders bei herkömmlichem Anbau gerne mal höhere Nitratwerte aufweist. Und das möchten wir vermeiden, da Nitrat im Körper zu Nitrti umgewandelt wird, das wiederum wichtige Stoffwechselvorgänge beeinträchtigt (z.B. Jodaufnahme in der Schilddrüse oder Sauertstofftransport durch Hämoglobin).

Möhren

Wie die Rote Bete halten sich dir Möhren in der Erde am besten frisch – solange der Boden nicht durchfriert. Im Gewächshaus ist das in der Regel gar kein Problem. Wenn die Möhren ohne Abdeckung wachsen, dann solltest du vor dem ersten richtigen Bodenfrost alle restlichen Möhren ausgraben. Eine echt stromsparende und  altbewährte Lagerungsmethode ist das “einbuddeln” der Karotten in leicht feuchtem Sand. Am besten in einem Trog oder ähnlichen Behälter, der dann im winterkühlen Keller steht. So bleiben auch die Vitamine A und C, Kalzium und Magnesium gut erhalten, die wir im Winter so dringend brauchen.

Ich freue mich, wenn du den ein oder anderen neuen Tip von mir erfahren hast, und noch besser: wenn du Lust bekommen hast, etwas frisches von draußen auf deinen Teller zu holen.

Viele Grüße und …..vROHen Hunger 😉

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