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Rohe Dattelpaste – Anleitung und Variationen

Dattelpaste
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Nanu?

In einigen Rezepten hab’ ich wohl vor lauter Begeisterung vergessen, auf eine wichtige und richtig oft verwendete Grundzutat in vielen Rezepten einzugehen: die Dattelpaste. Besonders bei den Nachspeisen, Kuchen und Torten ist Dattelpaste DIE Zutat. Sie bringt eine geschmackvolle Süße ins Essen und ist auch für die Konsistenz ein wichtiger Baustein. Beispielsweise für Kuchen- oder Tortenboden, der ja im Grunde nur aus gemahlenen Nüssen besteht, die von der süß-klebrigen Paste zusammengehalten werden. Zu meinem Grundrezept Kuchen- und Tortenboden geht’s hier lang.

Zubereitung

Du brauchst im Grunde nur zwei Zutaten:

  • Datteln
  • Wasser

Am schnellsten ist die Zubereitung in einem Blender, mit einem Pürierstab geht es fast genauso gut. Dann ist es auf jeden Fall am besten, die Datteln über Nacht in Wasser einzuweichen. Bei sehr weichen Datteln ist dieser Schritt nicht notwendig. Beim Pürieren kann dennoch ein Schlückchen Wasser nötig sein, damit die Masse die richtige Konsistenz bekommt. Wenn du mit  Löffel oder Gabel etwas davon aufnimmst, dann sollte nichts von der Masse runtertropfen.

Flavoured Dattelpaste

Ich mag gerne Zimt oder Vanille in der Dattelpaste. Die Gewürze gebe ich einfach beim Pürieren dazu und mixe die fröhlich mit durch. Ganz easy. Meistens mache ich etwas mehr Dattelpaste als ich für ein Rezept brauche, und hebe den Rest im Kühlschrank auf. Wegen der hohen Süße hält sich die Paste im Kühlschrank mindestens einige Tage. Bei mir ist noch nie so lange was davon über gewesen, dass es schlecht geworden wäre 🙂 Im Kühlschrank wird die Dattelpaste etwas fester (wenn du noch Kokosöl dazu gegeben hast, erst recht!), und dann ist es wirklich aufwendiger, noch Gewürze reinzumischen. Du kannst alle Gewürze mit verarbeiten, die du außerdem noch in Süßem magst: Anis, abgeriebene Orangenschalen, oder was immer dir so in die Hände fällt 😉

Falls du in deiner Ernährung nicht so strikt auf das Vermeiden von Salz eingestellt bist, dann kannst du den Geschmack der Dattelpaste mit einer kleinen Prise Himalayasalz intensivieren. Das sollte dann optimalerweise als Sole (konzentrierte Salzlösung) dazu gegeben werden, damit es sich ganz sicher gut verteilt. Falls du Salzkristalle mitreingibst, lösen sie sich möglicherweise nicht vollständig auf beim Pürieren, denn das geht auch mit Pürierstab relativ schnell. Wenn du also keine Sole zur Verfügung hast, zerkleinere das Salz so fein wie möglich in einem Mörser vor dem Beimischen.

Noch etwas vielfältiger wird der Geschmack der Paste, wenn du einen Spritzer frischen Zitronensaft dazugibst. Das ist es eine super einfache Möglichkeit, den Geschmack durch die Säure etwas vielfältiger zu machen.

Allrounder

Dattelpaste kommt in fast allen süßen Rezepten irgendwo vor, weil die guten Datteln in der rohen Küche ein ganz wichtiger Lieferant für Süße sind. Für einen Kuchen- oder Tortenboden kannst du Dattelpaste nehmen. Aber auch z.B. in einer guten Tomatensoße gehört etwas Süße mit rein, um einen runden Geschmack hinzubekommen. Ein Beispiel findest du z.B. hier bei Mama’s Roher Lasagne.

Warnung

Aber Vorsicht! Einen klitzekleinen Rest Dattelpaste DARFST DU AUF KEINEN FALL AUFHEBEN! Er fühlt sich sonst einsam und verlassen, so durchgeschüttelt und gehäckselt, und womöglich noch im Kühlschrank kaltgestellt. Hab mit solchen Restklecksen bitte Erbarmen und iss’ sie gleich an Ort und Stelle pur :). Oder teil’ sie mit deinem Sprössling oder Partner als Vorgeschmack auf das Tiramisú, das du gezaubert hast.

Viel Spaß beim selbst Ausprobieren!

Go wild! Go green!!!

Ana

 

 

 

 

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