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Ist Rohkost teuer? 9 Tips zum Geld sparen

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Wieder eines der hartnäckigen Vorurteile: Rohkost ist teuer. Dass das nicht so sein muss, und wie du deinen Geldbeutel mit etwas Voraussicht schonen kannst, erfährst du hier:

1. Wasser trinken

Dein Körper bezieht auch aus der Nahrung die benötigte Flüssigkeit. Deshalb verspürst du, wenn du durstig bist, beim Anblick von Essen Appetit. Um das Zuviel-Essen zu vermeiden, gewöhne dir an, erst ein Glas Wasser zu trinken bevor du zu einem Snack greifst. Du wirst sehen, dass der Appetit fast immer bis zur nächsten Hauptmahlzeit verschwinden wird.

2. Sprossen selbst ziehen

Sprossen sind einfach zu handhaben und vor allem wahre Nährstoffbomben. Alle (Keim-)Saaten sind Trockenwaren, die sich prima lagern lassen, bis du sie brauchst. Einige Tage nach dem Ankeimen, wenn der Spross etwa doppelt so lang ist, wie der Samenkörper kannst du sie aus dem Keimgefäß entnehmen und was du nicht sofort isst, einige Tage in einer Box im Kühlschrank aufbewahren.

3. Angebote nutzen

In Bioläden kannst du regelmäßig reduziertes Obst und Gemüse kaufen. Häufig bekommt man nicht mehr ganz so frische Frischwaren geschenkt, wenn man auf eingedellte Äpfel o.ä. hinweist und dazu sagt, dass man es trotzdem nehmen möchte.

4. Gezielt bestellen

Wenn du komplette Verpackungseinheiten bestellst, bekommst du Rabatt. Also z.B. einen Karton mit 8 Packungen Mandeln statt einer einzelnen Packung. Alle Läden, die ich kenne, geben 10% Rabatt bei einer solchen Bestellung.  Bei Trockenwaren wie Nüsse, Keimsaaten etc. macht das Sinn, da du diese längere Zeit kannst. Übrigens kannst du so auch Portokosten sparen für Waren, die der Laden sonst nicht im Regal liegen hat, und die du sonst zzgl. Versandkosten im Netz bestellen müsstet. Einfach nachfragen.

5. Essbare Wildpflanzen sammeln

Das ist grundsätzlich kostenlos, und loslegen kann man auch ohne Expertenwissen. Löwenzahn, Gänseblümchen und Brennessel erkennen wohl die meisten ohne große Schwierigkeiten. Wer tiefer ins Thema einsteigen möchte, kann rund ums Jahr diverse Wildpflanzen verwerten.

6. Nachhaltiges Wirtschaften

Mahlzeiten zu planen und gezielt einzukaufen hilft, Abfälle und damit auch Geldverschwendung zu vermeiden. Trester von Nussmilch und aus dem Entsafter kannst du für weitere Gerichte verwenden und auch hier wieder Geld sparen.

7. Selbst anbauen

Auch wenn dir kein Garten zur Verfügung steht kannst du Blumenkästen bepflanzen, z.B. mit Küchenkräutern, Gerstengras oder Alfalfa für grüne Säfte.

8. Haltbar machen

Gerade in der Erntezeit (z.B. Äpfel) lohnt sich etwas Voraussicht, denn wo Überschuss herrscht kann man vieles durch Trocknen, Fermentieren (Sauerkraut) oder Einlegen in Essig oder Öl (Blütenknospen) haltbar machen .

9. Sonne nutzen

Nutze wann immer es geht die Kraft der Sonne zum Trocknen/Dehydrieren. Für Sonnenbrot und das Trocknen von Obst, Nüssen etc. So lässt sich ganz einfach Strom sparen.

Ich freue mich übrigens über weitere Tips und Kniffe, die ich noch nicht bedacht habe. Schreib’ mir und teile deine Tips mit mir. Vielen Dank 😉

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2 Kommentare

    • wildgruen sagt

      Danke für dein positives Feedback, Laura. Wie so oft, sind es einfache Grundsätze, die große Effekte bringen 😉

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